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Die Betreiber des Atomkraftwerks Isar 2, Eon und die Stadtwerke München (SWM), wollen die Laufzeit des AKW um zweieinhalb Jahre verlängern. Als Eigentümer der SWM muss auch die Stadt München über die Verlängerung entscheiden. 

Eva Bulling-Schröter. Spitzenkandidatin Landtag und ehemalige Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Bundestag, lehnt die Verlängerung vehement ab und fordert stattdessen die sofortige Stilllegung: 

„Es ist ein Skandal, dass die Laufzeit für Isar 2 verlängert werden soll. Wie Fukushima und Tschernobyl gezeigt haben, ist die Atomkraft ein fataler Irrweg. Dass der Wirtschaftsausschuss der Stadt München, und dabei vor allem die CSU und die SPD, sich nun für eine Verlängerung der Laufzeit starkmachen, macht mich fassungslos. Sie können zwar nicht alleine die Verlängerung verhindern, aber sie legitimieren diese und machen sich somit mitschuldig.

Es ist ein Schlag ins Gesicht für die hunderttausend Menschen, die in den letzten Jahrzehnten in Bayern gegen die Atomkraft auf die Straße gingen. Mir selbst wurde bei den Protesten die Immunität im Bundestag entzogen. Erst seit wenigen Tagen läuft der Film „Wackersdorf“ im Kino, der zeigt, wie das widerständige Bayern gegen die CSU und die Atomlobby die Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in der Oberpfalz verhindert hat. Die Menschen wollen keinen Atomstrom, weil die Risiken unkontrollierbar sind und die Kosten für die Entsorgung des Atommülls sowie den Rückbau noch Generationen nach uns tragen müssen. Sie wollen keine weitere Profitmacherei auf Kosten von Gesundheit und Leben. DIE LINKE. Bayern fordert deswegen die unverzügliche Abschaltung aller in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke.“

#MehrfürdieMehrheit #ltwby18




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