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swissfondue-interim

Das "metoo" -Phänomen dient dazu, die Unsichtbarkeit der Armen zu unterstreichen und zu normalisieren und es ihnen unter die Nasen zu reiben. - - - Ich meine, jeder versteht ganz genau, dass Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung armer Menschen, meist armer Frauen, ein VIEL VIEL VIEL größeres Problem ist als die sexuelle Belästigung von Schauspielerinnen, oder? - - - Warum also über die Schauspielerinnen streiten, es sei denn, der ausdrücklicher Zweck war es, die Unterscheidung zwischen würdigen und unwürdigen Opfern zu unterstreichen und hervorzuheben?

Ich hatte zeitweise ebensolche oder ähnliche Verdächtigungen 
beim "Je suis Charlie" Bullshit..... alle Menschen, die auf den Zug aufgesprungen sind, waren sich durchaus bewusst, dass die unsichtbaren Armen der Welt Opfer von entsetzlichen Gewaltakten in viel größerem Ausmaß sind .......

Mit anderen Worten, zwischen den Zeilen von "Je suis Charlie" und "Me too" steht über allem: .... "Wir zählen" und du arme Sau "Du zählst nicht."

Diese Bewegungen implizieren nicht bloß die Unterscheidung zwischen würdigen und unwürdigen Opfern. Diese Unterscheidung zu implizieren und zu normalisieren ist ihr wichtigster ideologischer Zweck. All das ist dazu bestimmt, dem unsichtbaren Armen zu sagen: "Du zählst nicht."

Padraig Joseph McGrath

Reposted bypaket paket

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