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Die AfD schürt Angst - um jeden Preis


Mit dem UN-Migrationspakt habe die AfD wieder ein Thema gefunden, mit dem sie Angst schüren könne, meint Alex Krämer. Dies zeige die Debatte im Bundestag. Auf Fakten nehme die AfD dabei keine Rücksicht.

Ein Kommentar von Alex Krämer, ARD-Hauptstadtstudio

Wer sich ein gutes Bild davon machen will, wie die AfD agiert und wie sie Erfolge erzielt, der hat jetzt ein prima Gelegenheit. Dies dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Erst den Text des Migrationspakts anschauen, anschließend ein oder zwei seriöse Artikel durchlesen. Und dann die Bundestagsdebatte dazu ansehen.

Falsche Behauptungen und Verschwörungstheorien - nur selten sind diese Mittel der AfD so greifbar, so gut nachvollziehbar in Erscheinung getreten wie dieses Mal. Linke Träumer planten klammheimlich, aus dem Nationalstaat Deutschland ein Siedlungsgebiet für Millionen Migranten aus Krisengebieten zu verwandeln, sagte etwa AfD-Fraktionschef Alexander Gauland.

Ein böser UN-Geheimplan?

Man könnte laut loslachen. Aber das Lachen bleibt im Halse stecken - denn was die AfD macht, funktioniert: Angst schüren, um jeden Preis, Angst schüren, ohne Rücksicht auf die Fakten, Angst schüren, weil sie das Benzin ist, das ihren Motor antreibt.

Deutschland sei auf dem Weg seine Souveränität preiszugeben, behauptet Gauland. Das ist falsch, denn die freie Entscheidung jedes Staates über seine Einwanderungspolitik wird im Migrationspakt ausdrücklich betont. Würde die AfD-Behauptung stimmen, hätten sich nie und nimmer mehr als 190 Staaten auf den Text einigen können.

Das insgesamt recht unverbindliche Dokument in einen finsteren Geheimplan umzuinterpretieren, mit dessen Hilfe halb Afrika nach Europa gelockt werden soll, dafür braucht es schon eine gehörige Portion Fantasie und bösen Willen.

Eine völlig neue Qualität

Politische Debatten hatten schon immer eine gewisse Tendenz, sich von Fakten zu entkoppeln. Jeder schaute mit Vorliebe auf die Tatsachen, die seine eigene Auffassung stützten. Aber die AfD erreicht in dieser Disziplin eine völlig neue Qualität. Das macht Debatten zwar lebhafter, wie man im Bundestag erleben konnte, aber es macht sie leider auch beliebig. Sie entfernen sich völlig von ihrem eigentlichen Gegenstand.

Es ist zum Heulen - aber es funktioniert. Und es funktioniert leider sogar dann, wenn alle Fraktionen, so wie jetzt, das Richtige tun und falsche Behauptungen laut und deutlich kennzeichnen. Bei den Gläubigen bestärkt das nur den Eindruck: "Alle gegen die AfD, die als einzige die Wahrheit sagt."

Eine Alternative dazu gibt es aber leider nicht. Was falsch ist, muss man auch so nennen.








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Wir sollten hellhörig auf die leisen Anzeichen von Sprachentstellungen achten.
Nicht selten kündigen sich darin die schlimmsten Grausamkeiten an.

Amos Oz (geb. 1939), israelischer Schriftsteller


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40 Jahre Kampf gegen das Schrott-AKW Fessenheim

Unser NWA Vorstandsmitglied und Präsident des trinationalen Atomschutzbundes TRAS kämpfte schon gegen Fessenheim, da stand es noch gar nicht.

Nun geht der Kampf weiter, nachdem die beschlossene Stilllegung schon wieder aufgehoben wurde.
Das ist nun das xte mal, dass eine beschlossene Stilllegung rückgängig gemacht wird.

Wie es scheint war es der EdF nie ernst mit der Stilllegung von Fessenheim, denn sie hat die dazu notwendigen Planungen für die Stilllegung nie an die Hand genommen. 
So eine Stilllegung und der Rückbau müssen nämlich Jahre im voraus geplant und aufgegleist werden. 
Dieses Ja/Nein der EdF alle paar Monate ist das Gegenteil einer Stilllegungsplanung. Es ist ein ewiges "so weiter wie bisher".








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Es sollte ein Schweigemarsch zum Gedenken an die ermordeten Jüdinnen und Juden Berlins anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht werden. Doch der AfD-Politiker Andreas Wild nutzte die Demo als Bühne zur Provokation. An seinem Revers trug er eine blaue Kornblume - eine Blume mit politischer Bedeutung.

So galt die Blume im 19. Jahrhundert als preußisch-patriotisches Symbol, nachdem der spätere Kaiser Wilhelm I. seiner Mutter mit Kornblumen gedacht hatte. Um 1900 griff die Schönerer-Bewegung, eine deutschnationale Gruppierung um den radikal antisemitischen österreichischen Politiker Georg von Schönerer, die Blume wieder auf. Noch größere Bedeutung hat die Kornblume in Österreich, wo sie zwischen 1933 bis 1938 als Erkennungszeichen für damals illegale Nationalsozialisten galt.

Die Berliner Grünen bezeichnet des als "widerliche Provokation." "Bei solch offensichtlich rechtsextremen Entgleisungen muss die AfD Konsequenzen ziehen", sagte Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie sprach von einem „Schlag ins Gesicht der jüdischen Gemeinde“.








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L’entreprise publique, qui vient d’acheter des parcelles aux abords de certaines de ses 19 centrales, se tient prêt pour construire de nouveaux réacteurs.

« Préparer l’avenir ! » C’est avec ces mots, presque un slogan, qu’EDF justifie sa récente campagne d’acquisition de terrains à proximité de certaines de ses 19 centrales. « Nous avons racheté des terres autour de nos sites de Paluel en Seine-Maritime, ou Cattenom en Moselle, admet la direction d’EDF. Et d’autres projets d’acquisitions sont effectivement en cours, notamment en région Centre-Val de Loire. »








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Die Angst vor der Wahrheit ist ein bekanntes Phänomen. So versucht beispielsweise fast jeder, den Gedanken an den eigenen Tod zu verdrängen. Jedoch ist die Angst vor der Wahrheit nicht immer so zweckmäßig. Eine unzweckmäßige Angst, die nicht als solche erkannt wird, ist die Angst vor der Wahrheit über die Anschläge des 11. September 2001, kurz 9/11 genannt.

Diese Angst wird selten beim Namen genannt, weil sie durch unbewusste psychologische Mechanismen abgeschirmt wird. Dazu dienen zwei Schutzschichten. Die äußere Schicht besteht aus scheinbar rationalen Argumenten. Diese werden je nach Bedarf als Erklärung herangezogen, warum man sich nicht mit dem Thema 9/11 zu befassen braucht. Falls dazu gedrängt, greift die Person zur zweiten Schutzschicht. Sie erklärt, sogar mit Nachdruck, dass sie an der Wahrheit nicht interessiert sei. Der Wunsch, etwas nicht wissen zu wollen, ist aber niemandem so peinlich, wie seine Angst vor der Wahrheit offen zu legen. Insgesamt handelt es sich hierbei um das von Psychologen gut studierte Phänomen der Leugnung.









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Damit keiner sagt, er hätte es nicht gewusst, erklärt der vorbestrafte Kamerad, was Gegnern blüht....
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3370 1e20
Die Sprachmanipulation ist offensichtlich
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Thousands who lived or worked in lower Manhattan on 9/11 were exposed to toxic fumes from destroyed tower

John Mormando was in the best shape of his life – a marathon runner and triathlete training for an Ironman competition – when he noticed a small bump on his chest this past March.

He had it checked out by a doctor, and soon received the shocking diagnosis: breast cancer.

“I was floored. I was totally floored,” he said.

Mormando, 51, was at a loss to explain his rare diagnosis – fewer than 1% of breast cancer cases occur in men, and he has no family history of the disease. Then colleagues reminded him of the months he worked close to the site of the 9/11 terrorist attack on New York’s World Trade Center.

Tens of thousands of people who lived or worked in the neighborhood at the time found themselves breathing in air thick with toxic fumes and particles from the pulverized, burning skyscrapers. Many have since become sick, many have died and new cases are still occurring all the time that are linked back to the poisons that were in the air around the wreckage. The latest example is a cluster of men who have developed breast cancer, including Mormando.





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